Vorstand

Armin Schmucki
Präsident
Musik spielte in meinem Leben immer eine wichtige Rolle. Nicht immer konnte ich für dieses Hobby genügend Zeit reservieren. Umso mehr freut es mich, jetzt dem Musizieren mehr Platz einzuräumen. Ich habe früher in verschiedenen Musikgruppen gespielt und mich dabei je nach Zusammensetzung mit dem Klavier und verschiedenen anderen Instrumenten eingebracht. Als Sekundarlehrer habe ich Musik unterrichtet und zahlreiche Abschlussfeiern musikalisch mitgestaltet. Ebenso habe ich verschiedene Chöre geleitet. Bei all diesen Tätigkeiten war es mir immer ein Anliegen, dass neben dem qualitativen Anspruch auch die Freude nicht zu kurz kam. Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene machen Musik aus Liebhaberei. Sie sind keine Profis, aber sie möchten zusammen mit anderen ihre Liebe zur Musik leben und ausdrücken.
Dass die Liebe zur Musik auch für ältere Semester noch eine Sehnsucht bleibt und dass diese bei den Angeboten von proMusicante eine Antwort findet, das hat mich bewogen, das Präsidium zu übernehmen.

Michèle Deubelbeiss
Beisitzerin
Eigentlich war das Akkordeon-Spiel schon immer präsent in meiner Familie. Meine Mutter hatte ihr Leben lang gespielt. Bei mir war der Unterricht beschränkt und erst später hat mich eine Freundin ermutigt, in einer kleinen Guggenformation mitzumachen. So entdeckte ich das Akkordeon neu und begann regelmässig zu spielen.
Als meine Partnerin mit dem Cellospiel begann, fingen wir zusammen mit zwei Freundinnen an, Volksmusik zu spielen. An einer Musikwoche in Arosa hörte ich erstmals von proMusicante. Seit vier Jahren bin ich nun dort mit Freude und grosser Begeisterung dabei. Neben dem Musizieren gibt es immer viel zu lachen und nach den Proben bei einem Kaffee auszutauschen.
Die Vereinsarbeit ist mir sehr vertraut. Zuerst als Jugendmitglied von Sportvereinen, später beruflich beim Aufbau und der Begleitung von Tagesfamilienvereinen konnte ich Erfahrungen sammeln. Die Freiwilligenarbeit, insbesondere die Vorstandsarbeit in Vereinen, haben in der Schweiz eine lange Tradition. Sie bietet wichtige Strukturen und trägt dazu bei, in der Öffentlichkeit sichtbar zu werden und nicht zuletzt finanzielle Unterstützung und Ansehen zu erhalten.
Ich freue mich, durch meine Vorstandstätigkeit proMusicante zu unterstützen.

Benedikt Haupt
Musik begleitet mich als Sohn einer Berufsmusikerin seit Beginn meines Lebens. Durch meine schulische Ausbildung am musischen Gymnasium Münchenstein und der Ausbildung zum Orgelbauer, welche mich 1977 nach Rapperswil führte, ist die Musik bis heute ein zentraler Bestandteil meines Lebens. Sei es durch das selber Musik machen mit Saxofon oder Klavier, durch mein Interesse an Harmonien, Musikgeschichte, durch das begeisterte Hören von Musik –mit Vorliebe Jazz von Bebop bis neuzeitlicher Musik- oder durch meine Neugier für musikalische Akustik und den Instrumentenbau.
Das Haus der Musik lernte ich durch den Kontakt mit Benno Weber bereits in seinen Anfängen kennen. Das Ziel des Vereins proMusicante für Menschen in der dritten Lebensphase einen Rahmen für gemeinsames Musizieren zu schaffen, entspricht meinen Vorstellungen von Musik-Erleben voll und ganz.
Seit Juni 2024 unterstütze ich den Verein und dessen Ziele gerne durch mein Engagement als Vorstandsmitglied.

Christina Krummenacher
Finanzen
Mein Mann und ich haben das Haus der Musik durch Zufall und viel Glück entdeckt – auf einem Spaziergang vom Schlosshügel hinunter zum See. Neugierig blieben wir vor den Plakaten stehen und lasen über das vielfältige Angebot von proMusicante. Nach einem begeisternden Besuch des Musik-Apéros fassten wir spontan den Entschluss: Wir möchten mitmachen!
Schon bald durften wir in einem Ensemble mitspielen – und mussten dabei unsere Musikkenntnisse ausgraben, die mehr als vierzig Jahre zurücklagen. Heute bin ich inspiriert von den vielen Möglichkeiten, die sich hier bieten. Ich singe, spiele die Querflöte – die ich ebenfalls wieder hervorgeholt habe – und wo es passt, auch das Schwyzerörgeli. Dieses Instrument haben mein Mann und ich nach unserer Pensionierung und dem Ende der Pandemie gemeinsam neu erlernt.
Was für ein Geschenk, einen Ort zu haben, an dem wir – nach vielen Jahren Pause und etwas eingerostet – mit anderen Menschen musizieren dürfen.
Beruflich war ich vor meiner Pensionierung viele Jahre in leitenden Positionen im Finanz- und Geschäftsleitungsbereich tätig. Diese Erfahrung bringe ich nun gerne im Vorstand ein. Mein Anliegen ist es, zur positiven Zukunft des Vereins beizutragen – damit auch in Zukunft viele Menschen im Haus der Musik gemeinsam musizieren können und Musik erklingt.

Paul Schurter
Aus der Geschichte vom Haus der Musik
981 entstand das sogenannte Einsiedlerhaus, früher auch Weber- oder Wolllenhaus.
1971 stirbt der letzte Weberbruder vom Kapuzinerkloster; die Wollproduktion wird eingestellt.
2010 kommt ein junger Weber daher und erweckt zusammen mit Urs Krienbühl das Einsiedlerhaus zu neuem Leben.
Seit dieser Zeit besuche ich Veranstaltungen und Musikvorträge im von Benno Weber vorbildlich erneuerten und umgebauten Haus.
Als ich 1979 von Schaffhausen nach Rapperswil zog, ergab sich eine ungeahnte Möglichkeit eine neue Variante von Musik auszuüben: Guggenmusik. Wir, nun nach über 40 Jahren ins Alter gekommene Guggenmusiker, proben immer noch jedes Jahr zusammen, um dann auf der Gasse unsere Narrenfreiheit zu zelebrieren.
Berufliche befasse ich mich seit 20 Jahren hauptsächlich mit Umbauten von älteren Bauten. Mich fasziniert die Entstehung und Konstruktion von historischen Gebäuden. Momentan begleite ich die Um- und Erneuerungsarbeiten im Bubikerhaus am Herrenberg in Rapperswil.
Gerne werde ich mich als Vorstandsmitglied für die baulichen Belange im Haus der Musik einsetzen.