Music-Coaches

Regula Frehner
Musikalische Leitung von proMusicante
Cello, Akkordeon, Gesang, Tischharfe
Regula Frehner ist mit dem Cello gross geworden und liebt das Singen und Klingen mit der Stimme über alles. Im Alter von 40 Jahren hat sie das Akkordeonspielen entdeckt. Die wunderschönen Klänge dieses Instruments verzaubern sie immer wieder aufs Neue.
Beruflich war Regula Frehner während vielen Jahren als Sozialarbeiterin tätig. Sie begleitete Jugendliche, Eltern und Kinder durch herausfordernde Zeiten und unterstützte sie darin, ihre Ressourcen zu erkennen und neue Wege zu gehen.
Im Jahr 2020 schloss die St. Gallerin an der Luzerner Hochschule für Musik ihre Ausbildung zur Musikgeragogin ab. Die Musikgeragogik ermöglicht ihr, ihre Leidenschaft für die Musik mit dem beruflichen Weg zu verbinden.
In verschiedenen Kontexten begleitet die Musikgeragogin heute Menschen im späten Erwachsenenalter beim Singen und Musizieren: Sie coacht unterschiedliche Instrumentalensembles, leitet Tischharfen-Gruppen und -Kurse, gestaltet Musizierstunden in Pflegeheimen, besucht ältere Menschen zu Hause zum gemeinsamen Musizieren und leitet offene Singrunden sowie Drum Circles.
Seit April 2024 ist Regula Frehner für den Verein proMusicante als musikalische Leiterin tätig. „Es ist wunderschön, mit wieviel Freude, Lebendigkeit und gegenseitiger Wertschätzung hier zusammen musiziert wird.“

Gabriella Caretta Vetsch
Mit 6 Jahren begann ich Geige zu spielen. Der Unterricht fand in Gruppen statt. So lernten wir von Anfang an, auf andere zu hören. Das gemeinsame Musizieren stand im Vordergrund.
Danach folgte Einzelunterricht, Klavierunterricht und mit 10 Jahren war ich Mitglied des Jugendorchesters Zürich. Bald begann ich auf der Familiengitarre Lieder zu begleiten: Beatles, Bob Dylan, Joan Baez, Melanie. Mein musikalisches Herz tanzte schon damals auf verschiedenen Stil-Bühnen.
Mit 17 Jahren war ich einerseits Konzertmeisterin im Jugendorchester und andererseits begann ich in der Band meines Bruders zu spielen bzw. zu improvisieren (Long John and the Cann Family).
1979 bis 1984 studierte ich am Konservatorium Zürich Violine (Klasse Harry Goldenberg). Neben dem obligatorischen Klavierunterricht nahm ich auch Bratschen- und Blockflötenunterricht. In meinem Berufsleben gab es immer wieder Wendungen: Nach praktischer Büroarbeit in verschiedenen Kulturinstitutionen unterrichtete ich Erwachsene mit guten Deutschkenntnissen in Korrespondenz und Asylsuchende in Deutsch und Buchhaltung.
Zur Zeit bin ich als Co-Leiterin auf einem Landwirtschaftsbetrieb und Lehrerin für Musikalische Grundausbildung unterwegs, unterrichte privat Tin Whistle, musiziere nach einer (Corona)-Pause wieder unter dem Namen «newgrass909» (Americana, Bluegrass) und «Quintetsch» (Ländler) und möchte nach meiner Ausbildung zur Musikgeragogin neue Wege beschreiten.

Dani Häusler
Dani Häusler pflegt seit seiner Jugend die Schweizer Volksmusik. Nach seinem klassischen Klarinettenstudium in Luzern kehrte er in diesen Bereich zurück. Er tritt mit verschiedenen Formationen auf, komponiert und arrangiert für sie. Gupfbuebä, Hannelimusig und Hujässler sind Formationen, welche die Volksmusik seit Jahrzehnten mitprägen. Einem grösseren Publikum wurde Dani Häusler bekannt als Bandleader der SRF-Husmusig, in der TV-Sendung «SRF bi de Lüt – live».
Als Theatermusiker hat er mit diversen Künstlern zusammengearbeitet: Christoph Marthaler, Anette Windlin, Oscar Sales Bingisser und Erich Vock.
Für seine kontinuierliche Arbeit für die Schweizer Volksmusik wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Dani Häusler unterrichtet am Kollegi in Schwyz, an der Hochschule Luzern-Musik und gibt diverse Volksmusik-Kurse am Haus der Volksmusik in Altdorf.
Seit 2018 ist er für die SRF-Musikwelle als Volksmusik-Redaktor tätig.

Peter Leuzinger
Kontra- und Elektrobass
studierte Elektrobass am Musicians Institute in Los Angeles bei Gary Willis u.a.
1999 Musikerabschluss auf dem Kontrabass bei Peter Frei an der Swiss Jazz School in Bern. Diverse internationale Meisterkurse ergänzten seine Studien.
Er arbeitet jetzt als Freelancer mit beiden Instrumenten in verschiedenen Formationen z.b. Nokia Musical Nacht mit Sandra Studer, Jeff Turner, Mardi Byers und anderen Leuten aus der CH-Showszene.
Jazzkonzerte mit Klaus Flenter, Hans van Oosterhout, George Roberts, Roman Schwaller, Bobby Shew, Al Porcino Peter Candiotto u.v.a.
Eigenes Quartett mit Jochen Baldes, Stefan Stahel und Dominic Egli.
Festes Mitglied in den Bands Mighty Pockets (http://www.mightypockets.com/) und Sting Operation (http://www.sting-operation.com/).
Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Rapperswil/Jona und Eschenbach.

Marta Lockridge-Brenner
Musikgeragogin, Musik- und Sozialpädagogin
In einem kreativen Umfeld aufgewachsen, in dem viel gesungen wurde, erlebte die Zürcherin früh die verbindende Kraft der Musik. Das Klavierspiel wurde in der Teenagerzeit zu einer wichtigen Rückzugs- und Kraftquelle. Dabei entdeckte sie insbesondere ihre Begeisterung fürs Lied und erarbeitete sich vielfältige Techniken der Liedbegleitung. Bald kam auch die Gitarre dazu, später Saxophon und Perkussion.
Nach ihrer Ausbildung zur Sozialpädagogin lebte sie längere Zeit in den USA, bevor sie dann - zurück in der Schweiz - an der ZHdK das Diplom für Musikalische Grundschule erwarb (2009). Während der anschliessenden Jahre bei MKZ (Musikschule Konservatorium Zürich) arbeitete sie mit vielen Primarschulklassen, realisierte diverse Schulaufführungen und war auch als Co-Leiterin des Schulorchesters tätig. Nebst einem breiten Wissen, wie Musik auf vielfältige Weise erfahr- und erlebbar gemacht werden kann, konnte sie sich dabei auch viel Erfahrung im Arrangieren von Musikstücken aneignen. In dieser Zeit setzte sie sich zudem persönlich vertieft mit Musiktherapie auseinander.
Mit einem CAS in Musikgeragogik an der Hochschule Luzern (2020) wechselte sie schliesslich in die Erwachsenenbildung und begleitet aktuell zwei Instrumental-Ensembles. Als «Creative Rhythm Facilitator» (Ausbildung bei Ricarda Raabe und Mathias Schiesser, 2024) bietet sie ausserdem regelmässig Drum Circles an.
Martas Hauptanliegen in der musikalischen Arbeit ist, dass das gemeinsame Musizieren nicht einer künstlerischen Elite vorbehalten bleibt, sondern möglichst alle teilhaben können. Die Begegnung, das Erleben von Gemeinschaft und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit steht für sie bei allem musikalischen Tun immer im Vordergrund - dass man dabei auch seine hör- und spieltechnischen Fertigkeiten trainieren kann, hält sie für einen wunderbaren Nebeneffekt :-).

Meinrad Rieser
Primarlehrer, Musiker und Musikpädagoge
Seit meiner Kindheit ist das Musikhören für mich eine grosse Freude und eine wichtige Inspiration.
Während meiner Kantonsschulzeit begann ich mit dem Saxophonspielen. Es packte mich derart, dass ich schon bald in verschiedenen Bands mitspielen konnte. Musik machen blieb fortan immer wichtig für mich. In der Ausbildung zum Primarlehrer lernte ich auch das Klavierspielen. Später absolvierte ich die Ausbildungen zum Musiklehrer für Grundkurs und Blockflötenunterricht und die Chorleiterschule in St. Gallen. Viel profitiert habe ich auch durch das Spielen in der Militärmusik.
So war ich gut gerüstet und machte in all meinen Jahren als Lehrer viel Musik mit meinen Schulkindern. Jedes Jahr schrieb ich ein Musiktheater und führte dieses mit begeisterten Kindern auf.
Ein neuer Lebensabschnitt begann, als ich die Jazzschulen Bern und Luzern besuchte. Meinen Lebensunterhalt verdiente ich parallel dazu an den Musikschulen Toggenburg und später auch Degersheim. Ich unterrichtete Saxophon, Klarinette, Grundkurs, Blockflöte und Ukulele. Auch gründete ich einen Kinderchor.
So lebte ich immer in zwei Berufsbereichen, einerseits als Primarlehrer, andererseits als Musiker / Musiklehrer. Das war eine wunderbar stimmige Kombination für mich.
Während meinem Bildungsurlaub befasste ich mich intensiv mit Musiktherapie. Dieses neue Wissen konnte ich dann später gut einbringen, als ich an einer Sonderschule arbeitete.
Seit meiner Jugend interessieren mich ganz verschiedene Musikstile. So spielte ich in vielen unterschiedlichen Musikformationen mit. Ganz speziell schön war das Musizieren mit dem senegalesischen Koraspieler Sadio Cissokho.
Musik kann so verschieden sein, manchmal sehr komplex und schwierig zu spielen, dann aber auch wieder faszinierend einfach mit einer ergreifenden Tiefe. Das erlebe ich auch als Musikcoach im Haus der Musik: Ohne Druck, dafür mit ganz viel Freude Musik und Gemeinschaft erleben!