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Konzerte im Haus der Musik in Rapperswil

Haus der Musik
Endingerstrasse 7
8640 Rapperswil-Jona

 

13. Februar 2015
19:30 - 21:30 Uhr



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TEMPESTA "unplogged"

Sie feiern – das ist alles andere als selbstverständlich - im 2014 bereits ihr zwanzig jähriges (20!) Bühnenjubiläum. Und sind trotzdem kein bisschen leise. An unzähligen Live-Auftritten in der Schweiz, in Europa und den USA sowie als Supporting Act von u.a. ZZ Top oder Billy Idol haben sie sich immer wieder bewiesen und zählen zu recht schon seit langen Jahren zu den allerbesten Schweizer Hardrock-Bands: TEMPESTA. Mit dem am 10. Oktober 2014 erscheinenden Album «Roller Coaster» - dieses wurde in Detroit eingespielt - beschenken sie sich und ihre Fans zum Jubiläum mit zwölf neuen Songs in einer Qualität, die ihresgleichen sucht. Sowie einer Transparenz, die bei noch so fettem Rock’n’Roll genau so begeistert, wie bei gefühlvollen Rock-Balladen. Wie man es sich von TEMPESTA gewohnt ist, überlassen sie beim Songwriting (Zusammenarbeit mit Michael Bormann) und bei der Produktion (Al Sutton) nichts dem Zufall.

Nur das Beste ist gut genug.

TEMPESTA: Reto Thalmann (voc., guit.), Pascal Fuchs (guit., back voc.),

                  Ruedi Kälin (b.), Armin Brühwiler (dr.)

 

8. März 2015
17:00 - 19:00 Uhr

Lieder,- Baladen und Arienkonzert

Der junge deutsche Bass erhielt seine ersten musikalischen Impulse bereits im Alter von drei Jahren an der Yamaha Musikschule Bitterfeld sowie im Kinderchor „Wolfener Spatzen“. Es folgte eine zehnjährige Ausbildung am Landesgymnasium für Musik Wernigerode. Dort sang er im renommierten Rundfunkjugendchor und absolvierte zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Der Chor gewann Preise wie den 1. Platz beim Deutschen Chorwettbewerb und bei der Internationalen Chorolympiade. In Wernigerode erhielt er neben ersten Unterrichten in Gesang, Klavier, Musikgeschichte und Musiktheorie eine sprecherzieherische Ausbildung. Erste wichtige solistische Erfahrungen im Ensemble und bei CD Produktionen sowie Fernsehauftritten im ZDF, MDR und ARD folgten. Das Studium für „Klassischen Gesang: Oper“ absolvierte er sowohl an der „Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig“ als auch an der „Universität für Musik und darstellende Kunst Wien“. In Wien wurde der DAAD Stipendiat beispielsweise von Univ. Prof. Anton Scharinger und Univ. Prof. Karlheinz Hanser unterrichtet. Wohnt seit 2014 in Rapperswil-Jona
 

Pedro Beriso, Pianist, Dirigent und Countertenor, stammt aus Spanien. Er studierte Dirigieren in Barcelona, Gesang bei Richard Levitt in Basel und mit der Unterstützung des Amar-Franses & Foster-Jenkins Trust sowie des Royal Opera House Covent Garden Korrepetition am National Opera Studio in London. Als Korrepetitor arbeitete er mit dem European Opera Center in Liverpool und dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona zusammen, nahm 2012 an der «Mozart Academy» des Festivals von Aix-en-Provence teil und wurde zur «Accademia Solti Masterclasses 2014» in Italien eingeladen. Ab der Spielzeit 2014/15 ist Pedro Beriso Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.

Ein Konzert mit Werken von
Robert Schumann, Franz Schubert, Hugo Wolf, Carl Loewe, W.A. Mozart
L. v. Beethoven, Richard Strauss, Edward Rusthon (Schweizer Komponist)
 

17. April 2015
19:30 - 21:30 Uhr

STRIDE PIANO  DIE KUNST DES ORCHESTRALEN JAZZ-KLAVIERSPIELS


Mit dem Klavierduo Mike Goetz (CH) – Martin Litton (GB)
Das Klavier im Jazz hat eine über hundertjährige Geschichte bzw. Entwicklung durchlaufen:  Nach den Anfängen mit Ragtime und Blues im späten 19. Jahrhundert kam der New Orleans- und Dixieland-Stil, später Swing, Bebop, Cool, Hardbop und Free Jazz. In den letzten Jahrzehnten folgten noch verschiedene Spielweisen mit Einflüssen aus jazzfremden Gebieten, zum Beispiel Latin Jazz oder Rock Jazz. Den meisten dieser Klavierstile ist gemeinsam, dass der Pianist in erster Linie als Teil einer Band “funktioniert” und seine Spielweise auch entsprechend “reduziert” ausübt.

Dagegen war der Stride Piano Stil – wie auch sein Vorläufer Ragtime – eine orchestrale Spielweise: Der Pianist ist quasi eine Band im kleinen. Seine linke Hand ist die Rhythmusgruppe (in der Band Klavier, Gitarre, Bass und Drums), seine rechte Hand ersetzt die Bläser (Trompete, Klarinette, Saxophon und Posaune).  Deshalb wird dieser virtuse, anspruchsvolle Stil, der ab ca. 1910 im New Yorker Stadtteil Harlem seine Hochblüte hatte, von vielen Kennern als der Gipfelpunkt der Klavierjazz-Entwicklung angesehen. Unsere beiden Stride-Spezialisten, der Schweizer Mike Goetz und sein Partner Martin Litton aus England, gehören zu den bedeutendsten heutigen Vertretern ihres Fachs. Sie spielen zwar durchaus in der Tradition der Strideväter James P. Johnson, Willie the Lion Smith und Fats Waller, verfügen aber souverän über andere, teils später entwickelte Klavierspielweisen und verbinden diese zu einem organischen Ganzen.

15. Mai 2015
19:30 - 21:30 Uhr

GYPSY JAZZ QUARTETT

Der Name weist auf den Musikstil hin: Ein swingender, virtuoser Jazz mit den typischen geraden Rhythmen der Gitarre, mitreissenden Tempi und konzertanten, quirligen Improvisationen. Aus einer ad-hoc Formation für ein Betriebsfest und erst 2009 gegründet, sind wir in kurzer Zeit eine eingespielte Formation geworden. Das Repertoire mit vielen bekannten und unbekannten Nummern, geprägt durch Vorbilder wie Django Reinhardt und Stephane Grappelli ist abwechslungsreich und faszinierend. Obschon uns die Musik der Vorbilder unverwechselbar geprägt hat, haben wir einen eigenständigen Stil entwickelt, denn immer sind Improvisation und Spontaneität mit im Spiel.
Frederico Frei, violin / Natan Garcia, bass
Hannes Haller, guitar, voc / Richard Tichy, solo-guitar